Grundlegende Informationen zur Lichttechnik

Die vier Grundgrößen des lichttechnischen Maßsystems:


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Eine Glühlampe 100 W hat etwa 1380 lm, eine Kompaktleuchtstofflampe 20W mit eingebautem elektronischen Vorschaltgerät (EVG) etwa 1200 lm.

Der Lichtstrom F
ist die Lichtleistung einer Lampe.
Er wird in Lumen (lm) gemessen. Werte darüber findet man in den Listen der Lampenhersteller.

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Um die LVK verschiedener Leuchten vergleichen zu können, sind sie üblicherweise einheitlich auf 1000 llm = 1klm bezogen. Dies wird in der LKV mit der Angabe cd/klm gekennzeichnet. Die Darstellung erfolgt in Polarkoordinaten, für Scheinwerfer recht häufig in xy-Koordinaten.

Die Lichtstärke I 
ist der Teil eines Lichtstroms, der in eine bestimmte Richtung strahlt. Sie wird in Candela (cd) gemessen.
Die Lichtstärkeverteilung von Reflektorlampen und Leuchten wird graphisch in Form von Kurven dargestellt. Man nennt sie Lichtstärkeverteilungskurven (LVK).

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In vielen Fällen hat die Angabe der Leuchtdichte eine größere Aussagekraft über die Qualität der Beleuchtung als die Beleuchtungsstärke.

Die Leuchtdichte L
gemessen in Candela pro Flächeneinheit (cd/m2), ist der Helligkeitseindruck, den eine beleuchtete oder leuchtende Fläche dem Auge vermittelt. Bei Lampen verwendet man die handlichere Einheit cd/cm2

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Die Beleuchtungsstärke E
wird horizontal und vertikal in der Maßeinheit Lux (lx) gemessen. Die Beleuchtungsstärke gibt den Lichtstrom an, der von der Lichtquelle auf eine bestimmte Fläche trifft.

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